Gönnerschaft Kilimandscharo Träger
 

Gönnerschaft Kilimandscharo Träger

Unser Verein „Gönnerschaft Kilimandscharo Träger“ kümmert sich um die
Belange der Träger rund um den Kilimandscharo / Mount Meru.
Unsere Gönnerschaft unterstützt die Organisation Kilimanjaro Porters
Assistance Project  (KPAP)
www.kiliporters.org in Moshi.
Diese setzen sich gezielt ein für:


-Faire Arbeitsbedingungen und Löhne der Träger

-Gute und warme Bekleidung der Träger

-Sprachkurse Englisch


Es sind ca. 30'000 Träger welche rund um den Kilimandscharo und den Mount Meru beschäftigt sind. Diese Träger müssen mit sehr schlechter Ausrüstung manchmal widrigste Wetterverhältnisse erdulden und schleppen geduldig die schweren Lasten den Berg hinauf. Schon seit längerem schreibt die Verwaltung des Kilimanjaro Nationalparks (kurz KINAPA genannt) ein Höchstgewicht von 20 kg vor. D.h. eigener Rucksack ca. 5 kg, Fremdgewicht ca. 15 kg. Vor dem Abmarsch ist jeder Träger verpflichtet seine Last wägen zu lassen. Auf selten begangenen Routen werden die Lasten immer wieder von neuem gewogen. Diese Regel kann zu 100% umgesetzt werden, da die Kontrollen kaum zu umgehen sind.


Schwieriger wird es, wenn es um die Entlöhnung geht. Die KINAPA schreibt die Mindestlöhne genau vor. Kilimandscharo-Führer US$ 20.- (Schilling 31‘500), -Koch US$ 15.- (Schilling 23‘600), Träger 10.- (Schilling 15‘700) pro Tag. Am Ende eines jeden Aufstiegs sollte ihnen direkt am Parkeingang resp. -Ausgang den Lohn ausbezahlt werden. (Trinkgeld sollte den Trägern unbedingt direkt auf die Hand ausgezahlt werden - auch als Anerkennung ihrer Leistung). Trinkgeld ist in Afrika nie inbegriffen und stellt einen wichtigen Bestandteil des Lohnes dar.


Viele Agenturen statten ihre Guides mit einigermassen Bergtauglicher Bekleidung aus. Die meisten Träger kommen aber kaum in den Genuss von diesem Luxus. Dabei darf aber nicht ausser Acht gelassen werden, dass auch die Träger bis ca. 4‘600 / 4‘700 m aufsteigen müssen. In der Nacht herrschen auf dieser Höhe schnell Minus Temperaturen. Es ist auch keine Ausnahme, dass Träger im Küchenzelt übernachten. In diesem Fall müssen sie bei Wind und Wetter draussen warten, bis die Touristen verköstigt sind. Bei schlechtem Wetter und mit noch schlechterer Ausrüstung keine angenehme Vorstellung.


Wichtig und am schwierigsten ist die Auswahl eines seriösen Reiseveranstalters oder einer seriösen Agentur. Stellen Sie Fragen, z.B. wie viel Trinkgeld müssen wir pro Tag und Person rechnen. Seriöse Agenturen weisen aber Trinkgeld schon von vornherein auf. Bitte behandeln Sie ihre Crew nett und respektvoll. Diese werden es Ihnen mit einem herzlichen Lächeln danken. Nicht zuletzt sind Sie auf deren Unterstützung angewiesen. Miteinander geht es sowieso  viel leichter!!


Bitte helfen Sie uns mit, damit auch die Schwächsten in dieser Kette die nötige Bekleidung und ein ihrem Job entsprechenden und gerechten Lohn erhalten.

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